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Übungen mit dem Springseil

Ein Springseil ist das billigste Konditionsgerät, das in eine Hosentasche passt, und eines der wenigen, das dir sofort Rückmeldung gibt, wenn du etwas falsch machst: Bei einem Fehler hängt das Seil in den Füßen und der Satz ist vorbei. Die Liste im Atlas ist kurz, denn ein Springseil hat nicht viele Übungen. Es hat ein paar Rhythmen.

Die Sprünge unterscheiden sich nur darin, was die Füße zwischen einem Seildurchgang und dem nächsten tun, und das ist der ganze Unterschied. Die übrigen Einträge nutzen das Seil völlig anders: um einen Pfosten gelegt ersetzt es einen Kabelzug, dazu unten mehr.

Übungen mit dem Springseil nach Muskelgruppe

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Übungsverzeichnis

Alle: Übungen mit dem Springseil

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Trainingsratgeber

Training: Übungen mit dem Springseil

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Was unterscheidet die drei Rhythmen?

Der Grundsprung ist ein Hüpfer pro Seildurchgang: Füße zusammen, Landung auf dem Mittelfuß, direkt in die nächste Drehung. Das ist die Variante, auf die du hinarbeitest, und zugleich die, die den Puls am schnellsten hochtreibt.

Der Doppelhüpfer schiebt zwischen die Seildurchgänge einen zusätzlichen, kleineren Hüpfer. Das Seil dreht dadurch langsamer und es bleibt Zeit, den Rhythmus zu korrigieren. Der Name führt in die Irre: Das ist die leichteste der drei Varianten, nicht die schwerste.

Beim Wechselsprung hebst du die Füße nacheinander, ein bisschen wie beim Laufen auf der Stelle. Die Belastung geht dabei auf jeweils ein Bein, und der Rhythmus lässt sich oft länger halten als beim Springen aus beiden Beinen.

Warum stehen Rudern und Face Pulls auf dieser Liste?

Weil ein Springseil vor allem ein Stück fester Schnur ist, und eine Schnur, die auf Hüfthöhe um einen Pfosten oder eine andere stabile Konstruktion läuft, verhält sich wie der einfachste denkbare Kabelzug. Du lehnst dich zurück, spannst sie mit deinem eigenen Körpergewicht und ziehst die Griffe zum Rumpf oder zum Gesicht.

Den Widerstand stellst du über den Neigungswinkel ein: Je weiter du dich zurücklehnst, desto mehr von dir hängt am Seil. Das ist die Notlösung für unterwegs oder fürs Hotelzimmer, kein Ersatz für Rudern mit Kurzhanteln, aber mechanisch funktioniert es und deshalb steht es im Katalog.

Eine Bedingung ist hier nicht verhandelbar: Was auch immer du umschlingst, muss die Spannung aushalten und darf das Seil nicht abrutschen lassen. Der Katalog schreibt das bei beiden Übungen dazu, und das ist keine Höflichkeitsfloskel.

Die Übung steigern

01

Fang mit dem Doppelhüpfer an

Zwei kleine Hüpfer pro Seildurchgang geben dir Zeit, den Rhythmus zu finden und die Position deiner Hände zu korrigieren. Es ist die leichteste der drei Varianten, auch wenn der Name das Gegenteil nahelegt.

02

Geh auf einen Hüpfer über

Ein Sprung pro Durchgang verdoppelt das Tempo, in dem du das Seil drehen musst. Erst hier fängt Seilspringen an, Atem zu kosten und nicht nur Koordination.

03

Zähle die Sprünge ohne Hänger

Das Seil zeigt dir den genauen Moment, in dem die Technik zusammenbricht, weil es in den Füßen hängen bleibt. Sichtbarer Fortschritt ist hier deshalb die längste ununterbrochene Serie und nicht die Gesamtzeit der Einheit.

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