Equipment
Übungen auf der Matte
Eine Matte setzt keinen Widerstand entgegen. Sie ist eine Unterlage, auf der du dich hinlegen, knien und deine Wirbelsäule weich betten kannst, deshalb sammelt diese Kategorie alles, was am Boden stattfindet: Dehnen und Mobilität. Fast alles hier ist eine Position, die du eine halbe Minute lang hältst, kein Satz mit Wiederholungen.
Mehrere dieser Positionen brauchen gar keine Matte - die Wade dehnst du an der Wand oder auf einer Stufe, den Rücken im Hang an der Klimmzugstange, und ein paar Varianten legen die Hüfte auf einen Gymnastikball. Nimm diese Sammlung als "Arbeit unten am Boden", nicht als Einkaufsliste für Ausrüstung.
Übungen auf der Matte nach Muskelgruppe
Wähle die Muskelgruppe, die du trainieren willst, und sieh, welche Übungen sie abdecken.
Quadrizeps und HüftbeugerUnterer Rücken7
Katzenbuckel und Knie zur BrustGesäß5
Gesäß in der Vierer-PositionWeitere MuskelgruppenRumpf 4·Beinbeuger 4·Latissimus 4
Übungsverzeichnis
Alle: Übungen auf der Matte
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Training: Übungen auf der Matte
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Ist eine Matte überhaupt Ausrüstung?
Nicht so, wie es eine Langhantel oder ein Widerstandsband ist. Eine Matte belastet nichts und macht mechanisch nichts leichter. Sie leistet zwei Dinge: Sie polstert Wirbelsäule, Knie und Ellbogen in liegenden und knienden Positionen, und sie gibt dir eine stabile, rutschfeste Fläche, auf der Hand oder Fuß nicht wegrutschen. Die Beschreibung der Sit-ups beginnt damit, eine Matte unter den unteren Rücken zu legen, und das ist ihre ganze Rolle.
Deshalb hat diese Kategorie keine Steigerung im üblichen Sinn. Es gibt hier keine kleinste Hantelscheibe, kein kürzeres Band, keinen Steckbolzen ein Loch tiefer. Dein Bewegungsumfang wird von Woche zu Woche besser, hängt aber von so vielen Dingen gleichzeitig ab: von der Körpertemperatur, von der Tageszeit, davon, was du vorher gemacht hast. Ihn wie ein Gewicht auf der Stange zu behandeln, führt deshalb nirgendwohin.
Die einzige Kraftübung in dieser Sammlung sind die Sit-ups, und auch die nutzen die Matte rein als Polster unter dem unteren Rücken.
Wann ergibt Dehnen Sinn?
Der Katalog beantwortet das beim Katzenbuckel selbst: als Teil des Cool-downs oder wenn du Spannung aus dem Rücken nehmen willst. Die meisten Beschreibungen nennen 15 bis 30 Sekunden Haltezeit und eine Wiederholung auf beiden Seiten - das ist kein Trainingsprotokoll, sondern nur die Ausführung einer einzelnen Position.
Die Auswahl ist einfacher, als sie aussieht: Dehne das, was dich wirklich stört. Nach einem Tag am Schreibtisch sind das meistens die Hüftbeuger und die vordere Schulter. Nach dem Laufen die Waden und die Beinrückseite. Nach schweren Kniebeugen der Quadrizeps. Diese Kategorie ist nach Muskelgruppen sortiert, arbeite sie also nicht der Reihe nach durch, sondern öffne die eine, die sich gerade meldet.
Die Grenze ist der Komfort. Der Satz, der in den Beschreibungen immer wiederkehrt, nämlich nur so weit zu dehnen, "wie es angenehm ist", ist keine rechtliche Absicherung. In einer Position, in der du gegen Schmerz ankämpfst, spannt der Muskel reflexartig an, und der Sinn der Dehnung ist weg.
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Nach Muskelgruppe
Obere Brust·Mittlere Brust·Untere Brust·Latissimus·Oberer Rücken·Unterer Rücken·Vordere Schulter·Seitliche Schulter·Hintere Schulter·Bizeps·Trizeps·Unterarme·Quadrizeps·Beinbeuger·Gesäß·Waden·Rumpf
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Körpergewicht·Kurzhantel·Langhantel·Hantelbank·Sonstiges·Widerstandsband·Kabelzug·Maschine·Power Rack·Matte·Schlingentrainer·Kettlebell·Gymnastikball·Cardiogerät·Klimmzugstange·Sprungbox·SZ-Stange·AB-Roller·Rückenstrecker·Hantelscheibe·Multipresse·Dip-Barren·Springseil·Medizinball·Trap Bar
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